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August Bucherer & Co. AG, Spielwarenfabrik, Amriswil TG, 1919 - 1930

Bucherer Briefkopf Amriswil 1929
Spielwarenfabrik Bucherer Amriswil (Buco) Briefkopf 1929
August Bucherer Diepoldsau Bucherer Trade Mark
August Bucherer-Fischer         

August Bucherer (1869-1945)


Geboren in Basel mit sieben Geschwister. Die Eltern betrieben in Basel ein Spielwarengeschäft, welches er 1896 mit seiner Frau übernahm. Aus dieser Zeit entstand das erste Patent für die Gliederpuppen aus Metall. Im Jahre 1901 stellte er die „Kraft-Acrobaten“ an der Leipziger Messe vor. In kleinen Stückzahlen produzierte er die Puppen im eigenen Geschäft in Basel. Ab 1904 übernahm die Tochter Elsi Bucherer das Spielwarengeschäft in Basel, bis 1942 das Geschäft von Franz Carl Weber übernommen wurde.
Ab 1907 bis 1911 arbeitete August Bucherer als Mustermacher bei der Spielwarenfabrik Märklin & Co. Von 1912 bis 1918 war er technischer Leiter bei der Spielwarenfabrik Bruno Ulbricht.
1919 war es soweit für die Neugründung seiner eigenen Spielwarenfabrik. Es wurden die ersten Muster und Modellen angefertigt und parallel wurden die ersten Maschinen bestellt. An der Schweizer Mustermesse 1919 zeigte er bereits seine kleine Holzspielzeug-Kollektion, die aus Puppenstuben und Dampflokomotiven bestanden. Im September 1919 bezog August Bucherer das Fabrikgebäude in Amriswil. Durch die schwierige Materialbeschaffung konnten die bestellten Waren erst 1920 ausgeliefert werden. Die Patente der Gliederpuppen wurden 1921 in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, England und in den USA angemeldet. Die SABA Figuren wurden 1922 an der Leipziger Messe bekleidet und unbekleidet erstmals gezeigt. Die Figuren entwickelten sich als Verkaufsschlager. Mehr als 60% der SABA-Produktion wurden vor allem nach USA geliefert. Über 60 Personen waren mit der Fabrikation der Metallgliederpuppen beschäftigt. 1923 hatte die Firma Bucherer finanzielle Probleme und es wurde eine Auffanggesellschaft gegründet, welche hauptsächlich durch die beiden Amriswiler Unternehmer Ernst und Jakob Laib finanziert wurden. Die gelenkigen Figuren „Kraft-Acrobaten“, die er 1901 entwickelte, brachte er 1925 auf den Markt. Sie waren einfacher und billiger zu produzieren als die SABA-Figuren. Die massive Erhöhung der amerikanischen Einfuhrzölle brachte das Exportgeschäft ab 1925 zum erliegen. Die Aufträge wurden annulliert. An der Leipziger Messe 1926 war der Auftragseingang sehr bescheiden und zur finanziellen Sanierung wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Jetzt wurde die Holzspielzeug - Abteilung aktiviert und man versuchte, den einheimischen Absatzmarkt zu forcieren. So findet man 1927 die SABA-Figuren und das Holzspielzeug im Franz Carl Weber Katalog. Die Weltwirtschaftskrise 1929 hatte grosse Auswirkungen auf die Firma und man fand einen Ausweg, indem man den Produktionsort ins preisgünstigeren Diepoldsau wechselte. 1930 wurde dort die Fabrikationsstätte der ehemaligen Stickereifabrik Elias Brunke bezogen. In den 30er Jahren wurden vor allem Holzspielzeuge produziert. Da das Lager an Halbfabrikaten der SABA-Figuren voll war, wurden diese noch bis 1932 fertig gestellt . Die SABA-Figuren wurden 1935 zum letzten Mal in einem Katalog abgebildet. 1945 verstarb August Bucherer im Alter von 76 Jahren. Unter der neuen Leitung des Sohnes entstand eine schöne Uhrwerk-Holzeisenbahn und 1947 die bekannte Buco-Eisenbahn in Spur 0 aus Blech.

Bucherer Patent Januar 1901 Bucherer Fewy Akrobaten Produktion ab 1925
erstes Bucherer Patent Januar 1901 Bucherer Fewy Akrobaten Produktion ab 1925

Bucherer Patent 1920 Bucherer Puck Nr. 1501 L=54cm, 0.13kg
Bucherer Patent 1920 Bucherer Puck Nr. 1501 L=54cm, 0.13kg im Katalog 1924

Bucherer erster Firmensitz in Amriswil Bucherer zweiter Firmensitz in Amriswil
Bucherer erster Firmensitz in Amriswil Bucherer zweiter Firmensitz in Amriswil

26.07.1926 Handelregisterauszug  Amriswiler Anzeiger
26.07.1926 Handelregisterauszug  Amriswiler Anzeiger

Glieder-Puppen:
SABA-Figuren 1921 – 1935
Gelenkpuppen aus Metall mit austauschbaren Köpfen, Händen, Füssen und mit verschiedenen Kleidern. Die Köpfe, Hände und Füsse wurden aus Roggenmehl, Gipspulver und Holzstaub angefertigt. Bis zu 166 verschiedene SABA-Figuren wurden produziert. Für die Bekleidung wurde Filz verwendet. Die Charakteren-Vielfalt war sehr gross von Komiker und Filmschauspieler bis zu Clown, Berufsleute und Sportler z. B. Polizisten, Boxer, Charli Chaplin, Max und Moritz, Pinocchio usw.
Bucherer Diepoldsau Kugelgelenk-Figuren (SABA) Bucherer Diepoldsau Gliederpuppe (SABA)
Bucherer Diepoldsau Patent 1921 Kugelgelenk-Figuren SABA Figuren unbekleidet
Saba Figuren Buco SABA Figur Holländer Frau
SABA Figur SABA Figur Holländer Frau
SABA Figur Clown SABA Figur
SABA Figur Clown SABA Figur
SABA Figur Rabbit SABA Figur
SABA Figur Rabbit SABA Figur

SABA-Patent
Bucherer Patent Gliederpuppen
Bucherer Patent 1924 Gliederpuppen mit Rastermechanismus

Verschiedene Köpfe und Füsse für die Kugelgelenk-Puppen (SABA-Figuren)
SABA Köpfe SABA Köpfe
SABA Köpfe SABA Köpfe
SABA Charakterkopf SABA Charakterkopf
SABA Hase SABA Schuhe

Buco SABA Figuren Produktion Buco SABA Figuren Produktion
Buco SABA Figuren Buco SABA Figuren

Blechauto 1929 – 1930
Explodierendes mechanisches Spielzeug.
Bucherer Patent Auto Buco Jonglier
Bucherer Patent 1929 Bucherer Patent Jonglier

Bucherer Explosions-Auto mit Uhrwerk Bucherer Explosions-Auto mit Uhrwerk
Bucherer Explosions-Auto mit Uhrwerk Artikelnummer 1901 L=20, B=10, H=8.5 cm, 0.38kg

DEFF Gartenbahn mit Uhrwerk DEFF Gartenbahn Güterwagen
DEFF Gartenbahn mit Uhrwerk ab 1923 DEFF Gartenbahn Güterwagen
DEFF Gartenbahn Güterwagen Kaufladen 1924
DEFF Gartenbahn Produktion in Amriswil Kaufladen 1924
Buco DEFF-Gartenbahn Buco DEFF-Gartenbahn
Buco DEFF-Gartenbahn Buco DEFF-Gartenbahn

Bucherer Abmeldung Amriswil
Firma Bucherer Abmeldung 19. August 1930 in Amriswil

1930 erfolgte der Umzug nach Diepoldsau / SG. Fortsetzung siehe Buco Holzspielzeug

Die Zusammenfassung der Schweizerischen Spielzeugeisenbahnen entstanden aus folgenden verschiedenen Quellen:
-          Amiba-Lokschuppen Wetzikon Museum Teil
-          Amiba-Lokschuppen Buco H0 Archiv
-          Eisenbahn-Amateur 1947 – 1965
-          Schweizerische Spielzeugeisenbahnen Verlag Goldach (vergriffen)
Autoren: Hansueli Gonzenbach, Rudolf W. Butz, Robert Ganz, Bruno Wernli, Roland Kink, Alexander R. Stofer
-          Staatsarchiv Zürich, Basel, St. Gallen
-          Bundesamt für Geistiges Eigentum Bern, Patentschriften
-          Katalogsammlungen: O.Hoppler, G. Feucht, Franz Carl Weber Zürich, Wesa-nachrichten, Hag, Resal, Erno, Car und Jibby
-          Publikationen: NZZ 50iger Jahren, Olma, Zeitschrift Sammeln, Loki, Altes Spielzeug, Sonderdruck der Eisenbahnzeitschrift von H. Gonzenbach und A. Stofer, SABA-Geschichte von A. Stofer
-          Hag Archiv Mörschwil
-          Hermann Archiv Dällikon
-          Interviews und Korrespondenzen mit Zeitzeugen und Nachkommen.
-       Ortsmuseum der Stadt Amriswil
-       Universal Spielwaren-Katalog 1924 - 1926

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