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 Hugo & Alwin Gahler, Metallspielwaren, St. Gallen (Hag)

Familie Gahler 

Hugo (links) und Alwin Gahler 1927 

Familie Gahler

Hugo (links) und Alwin Gahler 1927

1930 - 1936

Während der Wirtschaftskrise in der 30er Jahre produzierten Hugo und Alwin Gahler kleine Haushaltartikel z.B. Apfelschäler, Besenhalter usw. Dies war als Nebenverdienst gedacht, da sie damals von ihren Arbeitgebern (Saurer Arbon und Kellenberger) einen Stundenlohn zwischen Fr. 0.90 bis 1.30 erhielten.

 Hag Kässeli / Apfelschäler

 Hag Besenhalter

Hag Kässeli / Apfelschäler

Hag Besenhalter

1937

Da 1937 aus Deutschland keine Spur 0 Schienen mehr geliefert wurden, versuchten sie, Blechschienen Typ Märklin nachzubauen. Sie entwickelten dafür 21 Werkzeuge und die ersten Versuchsschienen wurden aus Konservenbüchsenblech gefertigt. Um die Schienenherstellung einfacher zu gestalten, wurden Blechbänder bestellt. Durch den Rohmaterialmangel und den Aktivdienst während des 2. Weltkrieges konnten die Blechbänder erst 1942 geliefert werden. Im gleichen Jahr wurden dem Spielwarenhändler Franz Carl Weber einige Muster vorgelegt. Dieser versprach Hugo und Alwin Gahler die gesamte Schienenproduktion abzunehmen und machte den beiden Mut, eine eigene Firma zu gründen.

 Blechstreifen aus Büchsenblech

Blechband für die Schienenproduktion Spur 0 

Blechstreifen aus Büchsenblech

Blechband für die Schienenproduktion

Hag Blechschiene Typ Märklin

Hag Blechschiene Typ Märklin

1943

Entwicklung der ersten Personen- und Güterwagen aus Blech: Kesselwagen Standard 2achsig, Niederbordwagen ohne Beschriftung 4achsig, Holzwagen 2achsig, Personenwagen 4achsig (Drehgestelle aus Blech).

Die ersten Hag Personen und Güterwagen

Die ersten Personen und Güterwagen

1944

Am 1. April 1944 wird die Firma H. & A. Gahler St. Gallen, Metallspielwaren-Fabrik HAG, im Handelsregister eingetragen. Die Werkstatt wurde in einer ehemaligen Schreinerei eingerichtet.

erster Standort der Firma Hag

erster Standort der Firma Hag

1945

Die ersten drei Lokomotiventypen wurden entwickelt und die Spritzgussformen dafür in Auftrag gegeben. Die ersten Transformatoren wurden aus Zeitmangel von der Firma Knobel in Enneda zugekauft. Das erste Flugblatt beinhaltete 3 Lokomotiven sowie einen Trafo und wurde an alle Spielwarengeschäft in der Schweiz versandt. An Weihnachten wurde zum ersten Mal in einer Filmwochenschau über die Firma Hag berichte

 Hag Loko Spur 0

 Hag Loko 11852 Spur 0

Loko Spur 0

Loko 11852 Spur 0

Hag Loko 1101 Spur 0 

Hag Trafo 

Loko 1101 Spur 0

Trafo

Antike Zahnradmaschine für die Zahnradherstellung der Firma Hag 

Fräsen von Hag Messing Zahnräder Re 4/4 

Von einem Maschinenhändler in Biel: Antike Zahnradmasch.

Fräsen von Messing Zahnräder

Messing-Zahnräder Hag Re 4/4

Messing-Zahnräder Hag Re 4/4

Filmwochenschau 1945 Hag Produktion 

Filmwochenschau 1945 Hag Produktion 

Filmwochenschau 1945

Filmwochenschau 1945

Filmwochenschau 1945 Hag Produktion 

 Filmwochenschau 1945 Hag Produktion

Filmwochenschau 1945

Filmwochenschau 1945

1946

Erstmals wurden Halbfabrikate und Einzelteile ans Lager gelegt. Durch die beengten Platzverhältnisse musste ein Neubau geplant werden.

1947

Die Produktion konnte in den Neubau an der Parketteriestrasse in St. Gallen verlegt werden.
Mit der Konkurrenz „Buco, Diepoldsau“ wurde ein reger Tauschhandel von Einzelteilen betrieben
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Neubau der Firma Hag in St. Gallen

Neubau der Firma Hag in St. Gallen

1948

Das erste massstabgetreue Modell, eine Pendelzuglokomotive, Re 4/4 I mit eckigen Stirnfronten im Masstab 1:43 (Spur 0) aus 100 Bestandteilen, wurde an Weihnachten ausgeliefert. Der Mitarbeiterbestand war inzwischen auf 15 Personen angewachsen.

Hag Loko Re 4/4 Nr. 540 Spur 0

 Loko Re 4/4 Nr. 540 Spur 0

Hag Gebrauchsanweisung Re 4/4

Gebrauchsanweisung Re 4/4

 Hag Lackiererei um 1950

Hag Produktion: Aus der Olma Zeitschrift 1952 

Lackiererei um 1950

Aus der Olma Zeitschrift 1952

Hag Montage um 1950 

Hag Prototyp Landi-Lok Ae 8/14 

Montage um 1950

Landi-Lok Ae 8/14

1949-1952

Das Ziel war ein ganzes Sortiment in Spur 0 anbieten zu können.
Es wurden Weichen, Signale, Stellpulte entwickelt. Die Blechschienen abgelöst zu Vollprofilschienen. Zudem wurden 4achsige Personen-/Gepäck- und Güterwagen mit Druckgussdrehgestellen entwickelt.
Pressetext Dez. 1949:
Auch diese Firma erzeugt Spur 0 Produkte. Ebenfalls sind hier erfreuliche Schritte Richtung Modellbau zu erkennen, wobei ich besonders das Modell der Re 4/4, welches wirklich massstäblich ist, erwähnen möchte. Nachdem heute in der Schweiz schon eine ganze Anzahl Leichtstahlwagen verkürzter und vereinfachter Bauart auf Privatbahnen, z. B Sihltalbahn, Wohlen-Meisterschwanden-Bahn laufen, kann der Leichtstahlwagen dieser Firma für Modellbauer eher als Nachahmung eines solchen gelten, da er, um als Spielzeug verwendet werden können, stark verkürzt wurde. Diese Serie wurde dieses Jahr durch einen Gepäck- und einen Postwagen ergänzt.
Interessant ist hier ein Preisvergleich des Re 4/4 Modells mit einer Spielzeuglokomotive 2-B-1 ausländischer Herkunft. Erstere kostet Fr. 180.-, letztere Fr. 155.-. Es ist also möglich, mit einem kleinen Preisunterschied ein gutes, vorbildgetreues Modell aus der Schweiz zu erhalten.
Pressetext Dez. 1950:
Diese Firma ist in unserem Kreis hauptsächlich bekannt durch die Modell-Lokomotive Re 4/4, welche ausserordentlich gut nachgebildet, sehr zugkräftig und sorgfältig gebaut ist.
Zum ersten Mal sehen wir die Modellschienen, Weichen und Kreuzungen. Schwellen wie auch Grundrahmen bei den Weichen sind aus Plastik schwarz. Dies ist ein Isoliermaterial, zäh und elastisch. Das Schienenprofil ist aus Eisen gebläut und die Verbindungslaschen sind mit besonderer Sorgfalt ausgebildet, damit stets gute Klemmwirkung gesichert ist. Das gute Aussehen dieses Schienenmaterials wird bestimmt zu seinem Erfolg beitragen.
Pressetext Dez. 1951:
Eine besondere Überraschung ist für uns bereit, doch ist sie leider auch den allgemeinen Lieferungsverzögerungen zum Opfer gefallen, indem die neue Re 4/4 mit abgerundeten Stirnwänden (Serie 426 – 450) erst im Frühjahr käuflich sein wird. Daneben wird das erste Modell der Re 4/4 (Serie 401 – 425) mit Stirnwandtüren und Faltenbälgen natürlich weiterfabriziert.
Pressetext Dez. 1952:
Die bereits letztes Jahr als Neuheit erwähnte Re 4/4 der Serie 427-450 wurde im Verlauf dieses Jahres erstmal gezeigt. Die Maschine ist gegenüber der ersten Ausführung der Serie 401-426 wesentlich vollkommener und detailreicher. Der Verkaufserfolg dieses schönen Modells dürfte bestimmt nicht ausbleiben.
Das beliebte Schienen- und Weichenmaterial ist durch Lichttagessignale, welche mit Doppelmagneten gesteuert werden, ergänzt worden.
Ein neuer, höhere Ansprüche befriedigender Transformator wird demnächst in den Handel kommen.

Hag Vorsignal Nr. 711, Hauptsignal Nr. 710, Stehlampe Nr. 730 

Hag Stellpult , Handweiche 

Vorsignal Nr. 711, Hauptsignal Nr. 710, Stehlampe Nr. 730

Stellpult , Handweiche

Hag Personenwagen grün  3.Kl  Nr. 810 

 Hag Gepäckwagen grün  Nr. 820

Personenwagen grün  3.Kl  Nr. 810

Gepäckwagen grün  Nr. 820

Zum Scheggen St. Gallen Wesa, Hag 

Zum Scheggen St.Gallen, Wesa, Hag 

Zum Scheggen St. Gallen

Zum Scheggen St.Gallen

Hag Ausstellung in Lausanne

Ausstellung in Lausanne

Pressetext Dez. 1953:
Die Leichtstahlwagen, die allerdings stark verkürzt sind, haben diesem Jahr die Gesellschaft eines Leichtstahl-Speisewagens (Ausführung mit Stromabnehmer) erhalten.

1953

Die Schnellzuglok Re 4/4 I mit runden Stirnfronten kam in den Verkauf. Dies war die letzte Entwicklung in Spur 0.

Hag Loko Re 4/4 Nr. 550

 Loko Re 4/4 Nr. 550

1954

Märklin lancierte die Spurbreite H0. Dadurch wurde die Hag Spur 0-Fabrikation gebremst. Mit Müh und Not wurde mit 8 Mitarbeiter ein Neuanfang in Spur H0 gestartet.

1954

Hans Holdt versuchte das Spur 0 Exportgeschäft mit Hag, Buco anzubahnen. Aber der Erfolg war gering.

Hag Vertretung Hans Holdt Johannesburg 

 Hag Vertretung: Hans Holdt Schweden

Hans Holdt Johannesburg

Hans Holdt Schweden

1954

Im Herbst wurde das erste Modell in Spur H0 (Masstab 1: 87) vorgestellt: der Rote Pfeil. Ein einzelnes Werbeblatt des Roten Pfeils wird gedruckt und dieses dem Spur 0 Katalog beigelegt.

Hag Roter Pfeil H0

 Roter Pfeil H0

1956

Alle angefangenen Arbeiten für die Spur 0-Produktion werden abgeschlossen. Damit war der Weg frei für die komplette Produktionsumstellung auf Spur H0 – Eisenbahnen.
Pressetext Dez. 1957:
Es ist mit Bedauern zu vernehmen, dass die Spur 0-Produktion von HAG eingestellt werden soll. Besonders die schöne Re 4/4 Modelle werden ab Fabrik schon nicht mehr geliefert. Die Rohmaterialvorräte des übrigen 0-Sortiment werden im Laufe der Zeit abverkauft.

1964

Sämtliche Werkzeuge für die Herstellung von Spur 0 werden entsorgt. Der damalige Wert belief sich auf sFr. 300'000.-. Die erzielte Schrottgebühr betrug Fr. 1'500.-.

Brese Produktion Hag Re 4/4
Brese Spielzeugeisenbahnen Hag Re 4/4 in 4 Farben wieder im Shop erhältlich

Mikado Preis Katalog 2009

Vertrieb in der Schweiz: Amiba-Lokschuppen Wetzikon

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Die Zusammenfassung der Schweizerischen Spielzeugeisenbahnen entstanden aus folgenden verschiedenen Quellen:
-          Amiba-Lokschuppen Wetzikon Museum Teil
-          Amiba-Lokschuppen Buco H0 Archiv
-          Eisenbahn-Amateur 1947 – 1965
-          Schweizerische Spielzeugeisenbahnen Verlag Goldach (vergriffen)
Autoren: Hansueli Gonzenbach, Rudolf W. Butz, Robert Ganz, Bruno Wernli, Roland Kink, Alexander R. Stofer
-          Staatsarchiv Zürich, Basel, St. Gallen
-          Bundesamt für Geistiges Eigentum Bern, Patentschriften
-          Katalogsammlungen: O.Hoppler, G. Feucht, Franz Carl Weber Zürich, Wesa-nachrichten, Hag, Resal, Erno, Car und Jibby
-          Publikationen: NZZ 50iger Jahren, Olma, Zeitschrift Sammeln, Loki, Altes Spielzeug, Sonderdruck der Eisenbahnzeitschrift von H. Gonzenbach und A. Stofer, SABA-Geschichte von A. Stofer
-          Hag Archiv Mörschwil
-          Hermann Archiv Dällikon
-          Interviews und Korrespondenzen mit Zeitzeugen und Nachkommen.

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